von Guest contributor | Feb. 24, 2026 | Artikel
Artikel von Dan Whitty, Senior Information Security Manager bei Good Grants
Ein Förderprogramm zu betreiben bedeutet oft, sensible Daten von Bewerbenden zu erfassen. Namen, Kontaktdaten, Einreichungen und kreative Arbeiten aus der ganzen Welt. Da die Datenschutzbedenken im Jahr 2026 weiter zunehmen, taucht in Gesprächen mit Kundinnen und Kunden immer wieder eine Frage auf: Wo liegen all diese Daten eigentlich, und wer kann darauf zugreifen?
Die gute Nachricht ist: Good Grants hat darauf eine klare Antwort. Sie können Ihre bevorzugte Hosting-Region bei der Registrierung auswählen. Derzeit bieten wir Datenresidenz in Australien, Kanada, Europa, Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Vereinigten Staaten an, und Ihre Daten bleiben dauerhaft in dieser Region gespeichert und werden dort verarbeitet. Keine stillen Migrationen, keine Überraschungen.
Datenresidenz bedeutet einfach, dass Informationen an einem bestimmten geografischen Ort gespeichert werden. Für Ihre Programme ist das aus drei praktischen Gründen wichtig.
Erstens: Leistung. Wenn Ihre Daten in der Nähe Ihrer Bewerbenden, Gutachtenden und Ihres Admin-Teams liegen, läuft alles schneller. Geringe Latenzzeiten – insbesondere bei großen kreativen Uploads wie Videos oder Kunstwerken – machen den Einreichungsprozess reibungslos.
Zweitens: regulatorische Übereinstimmung. In verschiedenen Rechtsräumen gelten unterschiedliche Regeln für personenbezogene Daten. Hosting in einer Region, die mit den lokalen Datenschutzrahmen Ihrer Teilnehmenden übereinstimmt – sei es die GDPR in Europa oder Australiens Privacy Act – sorgt dafür, dass Ihr Programm von Natur aus besser aufgestellt ist, diese Erwartungen und die Rechte von Einzelpersonen zu erfüllen.
Drittens: Vertrauen. Bewerbende sind sich zunehmend bewusst, wohin ihre Daten gehen. Sagen zu können: „Ihre Daten werden in Ihrer Region gespeichert und bleiben dort“, ist eine einfache, starke Botschaft, die Vertrauen in Ihr Programm schafft.
Angesichts der weltweit wachsenden Aufmerksamkeit für Datenschutz überlegen immer mehr Organisationen sorgfältig, wo ihre Programmdaten gehostet werden – und das aus gutem Grund. Datenschutzvorschriften unterscheiden sich je nach Rechtsraum, und Teilnehmende erwarten zunehmend, dass ihre Informationen in einer Region gespeichert werden, die ihren lokalen Standards entspricht.
Letztlich geht es dabei nicht darum, ein bestimmtes Land zu vermeiden. Es geht darum, Ihnen die Flexibilität zu geben, die richtige Entscheidung für Ihr Programm, Ihre Teilnehmenden und Ihr regulatorisches Umfeld zu treffen.
Die Möglichkeit, Ihre Hosting-Region auszuwählen, ist in dieser Branche nicht Standard. Nur sehr wenige Anbieter von Fördermittel-Software bieten überhaupt regionale Flexibilität beim Hosting von Kundendaten – sodass Sie an einen einzigen Standort gebunden sind, ohne Alternative.
Für viele Organisationen – insbesondere Behörden, Universitäten und große Unternehmensstiftungen – ist die Auswahl einer Technologieplattform keine einfache Entscheidung. In der Regel erfordert sie formale Beschaffung, eine IT-Sicherheitsprüfung und eine rechtliche Freigabe. Datenresidenz ist in diesen Prozessen zunehmend ein eigener Punkt, und wenn nicht nachgewiesen werden kann, wo Teilnehmendendaten gespeichert sind, kann das einen Dienst verzögern oder vollständig disqualifizieren.
Mit Good Grants können Sie Ihre Hosting-Region vom ersten Tag an bestätigen, klare Antworten auf Beschaffungsfragebögen geben, interne Richtlinien zur Daten-Governance erfüllen und einen häufigen Stolperstein in Anbieterbewertungen aus dem Weg räumen. Für Fördermittelmanagerinnen und -manager, die sich durch Beschaffungsprozesse navigieren, wird regionales Hosting, das bereits vorhanden ist, aus einem oft langwierigen Hin und Her eine einfache Checkbox-Antwort.
Ihre Bewerbenden vertrauen Ihnen ihre Arbeit an. Ihre Regionswahl ist Teil davon, wie Sie dieses Vertrauen wahren können.
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